Fachtag für qualifizierte TrainerInnen: Multimodales familienzentriertes Stressmanagement

Am 13./14. Februar 2021 findet in der Freien Bildungsstätte der "hof" ein Fachtag für qualifizierte TrainerInnen des Multimodalen familienzentrierten Stressmanagements statt.

Das ausführliche Programm finden Sie hier:

Programm Fachtag Stressmanagement

Der Fachtag findet statt, wenn sich mindestens 15 TeilnehmerInnen anmelden.

Wenn Sie sich als Privatperson für einen Kurs zum Multimodalen familienzentrierten Stressmanagement interessieren, schicken Sie uns bitte eine Mail an: bildungsstaette(at)der-hof.de. Wir werden Ihnen den nächsten Termin mitteilen, sobald das neue Programm für das erste Halbjahr 2021 feststeht.

Wohin mit den Schnupfennasen?

Schon unter normalen Umständen ist es nicht leicht zu entscheiden, wann ein Kind mit Erkältungssymptomen in Kita, Hort oder Schule gehen darf und wann es besser zuhause bleibt. In der Covid-19-Pandemie lösen Schnupfennase, Halsweh & Co. erst recht große Unsicherheiten aus. Selbständige Urteilsfähigkeit ist gefordert, um den alljährlich auftretenden Erkältungssymptomen in den Herbst- und Wintermonaten angemessen, gelassen und differenziert zu begegnen. Die Medizinische Sektion am Goetheanum hat als Hilfestellung dazu ein Merkblatt zusammengestellt, das momentane Überlegungen in Anlehnung an die Vorgaben der Gesundheitsämter widergibt:

Merkblatt Corona (24.08.2020, 89,6 KB)

 

Zum Umgang mit den Empfehlungen
für Eltern, Pädagogen/Pädagoginnen,
Therapeuten/Therapeutinnen
und Ärzte/Ärztinnen:

Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor neue Herausforderungen. Nach dem Lockdown stehen wir bei der Öffnung von Kindertageseinrichtungen und anderen Institutionen weiterhin im Spannungsfeld zwischen der Aufgabe, alle Beteiligten möglichst gut zu schützen und gleichzeitig das Recht auf Bildung und staatliche Fürsorge für Kinder umzusetzen. Wie auch schon vor der Corona-Pandemie gilt, dass Kinder, die eindeutig krank sind, nicht in die Einrichtung gebracht werden dürfen. Die Einschätzung, ob ein Kind krank ist, treffen auch weiterhin grundsätzlich die Eltern. Wenn Kinder offensichtlich krank in die Einrichtung gebracht werden oder in der Institution erkranken, kann die Einrichtung die Abholung veranlassen.

"Würde man die Hexe fragen..." Ein Märchenabend für Erwachsene

In Kooperation mit dem Amselhof-Kulturverein:

Wieso gehen die Protagonisten im Märchen immer in den Wald hinein, um ihr Schicksal zu wenden oder um Reichtum zu finden?
Wieso wohnt dort ganz tief im Wald immer die Hexe und was hat sie uns zu erzählen?
Eine äußerst spannende Frage, der Sie an diesem Abend auf den Grund gehen können.
Wir werden gemeinsam in der Dunkelheit des Abends
, gemütlich am Feuer sitzend und
bestärkt durch eine warme Suppe der Hexe begegnen (keine Bange, es wird bestimmt eine gute Hexe sein!).
Sie wird uns die Geschichten aus ihrer Perspektive erzählen, wie sie es erlebt hat als sie damals tief im Wald Besuch bekam.
Die Märchen die man meint zu kennen, nehmen plötzlich eine ganz andere Wendung und bekommen eine ganz neue Tiefe…

Die beiden Märchen dauern je 20-25 Minuten. Zwischen den Märchen ist eine Pause.

 

Die Veranstaltung findet im Freien statt. Bitte ziehen Sie sich der Witterung entsprechend warm an und bringen Sie gerne eine Decke mit. (Findet statt bei einer Außentemperatur bis 10° um 17 Uhr, nicht darunter)

Sara McFarland

Geschichtenerzählerin, Schauspielerin, Soul Initiation Wilderness Guide, Heilpraktikerin.

Sara kommt aus den USA, wo sie an der New York University ein Bachelor of Fine Arts in Acting absolviert hat. Darauf folgte ein Masters of Fine Arts in Interdisciplinary Art am Goddard College. 10 Jahre in Santa Fe, New Mexico lebend, gründete sie ihre eigene Theatergruppe - RASA/ Radical Artistic Spirit Action. RASA brachte politisch-künstlerische Stücke sowohl auf die Bühne als auch raus in die Natur.

Pikler® Grundkurs

Der Piklergrundkurs ist der erste Teil der Ausbildung. Er ist in sich abgeschlossen und ermöglicht eine praxisnahe Beschäftigung mit den pädagogischen Prinzipien Emmi Piklers.

Die Ausbildung basiert auf  den Prinzipien und der Theorie des Lebenswerks von Emmi Pikler aus ihrer Arbeit als Familienärztin und langjähriger Leitung eines Säuglingsheimes in Budapest.

Wie nahezu alle revolutionären Einsichten bezeichnen die Grundsätze ihrer Arbeit etwas Selbstverständliches: Jedes Kind hat sein eigenes Zeitmaß der Entwicklung. Seine Autonomie, Individualität und Persönlichkeit können sich entfalten, wenn es sich möglichst selbständig entwickeln darf.

Geborgen in sicheren, stabilen Beziehungen lernen Kinder sich aus eigener Initiative gemäß ihren Interessen zu bewegen und zu spielen. Kommunikation und Sozialverhalten entstehen im Dialog mit den Erwachsenen, wenn die kindlichen Signale verstanden und erwidert werden. Damit selbständiges Lernen möglich wird, müssen die Erwachsenen eine Umgebung gestalten, die den Bedürfnissen und Bestrebungen des Kindes entsprechen.

Genaue Wahrnehmung des Kindes und das Wissen um die Abfolge der Entwicklungsschritte sind die Grundlage der Arbeit mit dem kleinen Kind.

 

Themen:

  • Emmi Pikler und das Säuglingsheim Loczy
  • Kompetenz des Kindes in der freien Bewegungsentwicklung
  • Entwicklung des selbständigen Spiels
  • Beziehung zum Erwachsenen – die besondere Rolle der Pflege
  • Grundlagenarbeit: Sensory awareness
  • Kleinkinder miteinander
  • Sprache und Kommunikation
  • Beobachten und verstehen

 

Zielgruppe: Krippen- und Kindergartenerzieher/innen, Tagesmütter und Tagesväter, Eltern-Kind-Gruppenleiter/innen, Ergotherapeut/innen, Physiotherapeut/innen, Logopäd/innen

Termine:

21 Tage über 1,5 Jahre jeweils donnerstags ab 16 Uhr - samstags 15:30 Uhr

23.-25. April 2021

17.-19. September 2021

5.-7. November 2021

21.-23. Januar 2022

18.-20- März 2022

24.-26. Juni 2022

6.-8. Oktober 2022

ZUM FLYER

ZUM ANMELDEFORMULAR

Was ist eigentlich die Pikler Pädagogik?

Ein Nachmittag zum Kennenlernen

Die ungarische Kinderärztin Emmi Pikler hat gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen über viele Jahre hinweg die Entwicklung von kleinen Kinder und die Bedingungen für ihr gesundes Aufwachsen erforscht. Diese Erfahrungen und fundierte Beobachtungen zur frühkindlichen Entwicklung sind die Grundlage für die Pikler Pädagogik, wie sie auch in der Wiegestube am "hof" in der täglichen Arbeit gelebt wird. Die Möglichkeiten zur individuellen Bewegungsentwicklung des kleinen Kindes, sein freies und freudiges Spiel, sein Lernverhalten, das Üben des selbständigen Essens, die zugewandte Pflege und die vertrauensvolle Beziehung zu seiner Umgebung bilden die Grundlage des Krippenalltags.

Mitarbeitende aus dem Team der Wiegestube möchten Eltern in ihre Räume einladen, um diese besondere Arbeitsweise näher kennenzulernen.

Mit Impulsvorträgen, Zeit für Gespräche und Fragen und kleinen Übungseinheiten

 

Wege aus der Erschöpfung – medizinisch/therapeutische Unterstützung für Erwachsene im herausfordernden Lebensalltag

Innere Unruhe, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, häufige Kopfschmerzen, Gereiztheit oder Stimmungsschwankungen sind oft Anzeichen für eine Erschöpfung der Lebenskräfte, oftmals entstanden  im zehrenden Alltag des Erwachsenenlebens. In diesem  Kurs wollen wir gemeinsam  die wichtigen „Stellschrauben“ beleuchten, die zu einem neuen und stabileren Lebensgefühl führen. Wir lernen und probieren an uns selber die Wirkung von verschieden Übungen und äußere Anwendungen, die uns stabilisieren und öffnen für neue Impulse.

Themen der Nachmittage werden sein: Rhythmus in der Tagesgestaltung, die Bedeutung von Tag und Nacht und die Aufgabe des Schlafes für das seelische Gleichgewicht. Wir üben verschiedene äußere Anwendungen, die uns dabei unterstützen, gut in den Tag und gut in die Nacht zu kommen und den Organismus zu kräftigen. Wir erleben die Wirkung von Salbenauflagen, Fußbädern mit verschiedenen Essenzen und unterstützenden Wickeln sowie von einfachen heileurythmischen Übungen, die helfen, unsere Lebenskräfte wieder aufzuschließen.

 

Lass mir Zeit, es selbst zu tun - Kleinkindgruppe ab 9 Monaten

Das Krabbelalter beginnt, der Raum wird eingenommen. Was verändert sich dadurch und was können wir für das spätere Lernverhalten an den Kindern beobachten?

Lass mir Zeit, es selbst zu tun Babygruppe ab 3 Monate

Eine Gruppe für das ganz kleine Kind in geschützter Umgebung mit Möglichkeit für die Erwachsenen zum Austausch über die Anfänge der Bewegungsentwicklung.

Familiensingen im Advent

Für das traditionelle Singen werden wir versuchen, eine mögliche Form zu finden, in einem Jahr, in dem sich der Chorgesang zum Spitzenreiter der gefährlichsten Hobbies entwickelt hat, noch vor Drachenfliegen und Eistauchen. Dabei singt es sich im Advent so schön! Vor allem in großer Runde mit vielen Stimmen und musikalischer Begleitung. In jedem Fall werden wir eine stimmungsvolle musikalische Nachmittagsstunde mit Liedern und Geschichten zur Adventszeit gestalten.

Pikler SpielRaum – ab 6 Monaten

Eine spannende Phase. Das Kind beginnt  sich zu drehen,  ergreift die ersten  Spielm- aterialien und fängt bald zu krabbeln an. Wie unterstützen  wir mit den geeigneten Materialien diese Entwicklungszeit?