Wohin mit den Schnupfennasen?

Schon unter normalen Umständen ist es nicht leicht zu entscheiden, wann ein Kind mit Erkältungssymptomen in Kita, Hort oder Schule gehen darf und wann es besser zuhause bleibt. In der Covid-19-Pandemie lösen Schnupfennase, Halsweh & Co. erst recht große Unsicherheiten aus. Selbständige Urteilsfähigkeit ist gefordert, um den alljährlich auftretenden Erkältungssymptomen in den Herbst- und Wintermonaten angemessen, gelassen und differenziert zu begegnen. Die Medizinische Sektion am Goetheanum hat als Hilfestellung dazu ein Merkblatt zusammengestellt, das momentane Überlegungen in Anlehnung an die Vorgaben der Gesundheitsämter widergibt:

Merkblatt Corona (24.08.2020, 89,6 KB)

 

Zum Umgang mit den Empfehlungen
für Eltern, Pädagogen/Pädagoginnen,
Therapeuten/Therapeutinnen
und Ärzte/Ärztinnen:

Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor neue Herausforderungen. Nach dem Lockdown stehen wir bei der Öffnung von Kindertageseinrichtungen und anderen Institutionen weiterhin im Spannungsfeld zwischen der Aufgabe, alle Beteiligten möglichst gut zu schützen und gleichzeitig das Recht auf Bildung und staatliche Fürsorge für Kinder umzusetzen. Wie auch schon vor der Corona-Pandemie gilt, dass Kinder, die eindeutig krank sind, nicht in die Einrichtung gebracht werden dürfen. Die Einschätzung, ob ein Kind krank ist, treffen auch weiterhin grundsätzlich die Eltern. Wenn Kinder offensichtlich krank in die Einrichtung gebracht werden oder in der Institution erkranken, kann die Einrichtung die Abholung veranlassen.